Leben · Wohnen

Eine saubere Wohnung haben

Nachdem im letzten Post zu einer sauberen Wohnung schon eure Mutter unangekündigt aufgetaucht ist, kann sie das jetzt natürlich nicht mehr tun. Aber vielleicht liegt es ja in ihrem Wesen, dass sie solche Besuche öfters macht und euch öfters in Verlegenheit bringt. Oder vielleicht seid ihr nur einfach in einem sauberen Zuhause aufgewachsen und hättet das jetzt gerne wieder. Soll es ja auch geben. Wie vermessen. 😉

Jeder Mensch definiert Sauberkeit anders

Diesen Satz solltet ihr euch merken, denn gerade wenn ihr nicht alleine wohnt, wird es wohl nicht passieren, dass alle mit dem Maß an Sauberkeit in euren eigenen vier Wänden einverstanden sind. Das ist nun mal so, denn wir sind alle mit unterschiedlichen Werten und Wertgewichtungen aufgewachsen. Also macht euch das zunächst einmal bewusst: Ob man vom Boden keimfrei essen können muss oder ob die Abwesendheit von Staubmäusen schon ausreicht, legt jeder für sich selbst fest. Logischerweise muss man allerdings mehr für eine keimfreie Wohnung tun, das sollte man sich dann schon bewusst machen.

Entsprechend werden die meisten sich für irgendeine Zwischenvariante von keimfrei und Sauhaufen entscheiden. Was du dann genau für dich wählst, geht nur dich und deine Mitbewohner etwas an. Gerade in WGs sollte darüber geredet werden, was für jeden sauber bedeutet, sodass man einen Konsens finden kann, mit dem alle möglichst gut leben können.

Photo von verschiedenen Putzutensilien

Hast du also dann diesen Vorsatz getroffen, musst du dir überlegen, was dafür getan werden muss, damit deine Wohnung möglichst immer diesen Stand von Sauberkeit (und Hygiene) halten kann. Ich bin da auch aufgrund meiner bisher eher knappen Zeit recht einfach gewesen: Einmal die Woche wird alles gründlich gereinigt. Krümel, Müll und Geschirr kommen jeden Morgen weg. Fenster werden etwa zweimal im Jahr geputzt.

Ginge es reinlicher? Aber sicher! Ist es das mir und meinem Freund wert? Eher nicht. Wir behalten uns aber vor, Dinge zusätzlich zu erledigen, wenn sie uns notwendig erscheinen – letztens habe ich etwa mal wieder Türrahmen geputzt. Das könnte man auch regelmäßiger erledigen, macht aber nichts.

Wie bekomme ich diesen Grundzustand hin?

Wenn du bisher nicht viel mit gewissenhafter Reinlichkeit am Hut hattest, hast du im Grunde zwei Möglichkeiten: Entweder es packt dich der Putzteufel und du schrubbst und putzt und arbeitest dich einen kompletten Tag lang an deiner Wohnung ab (hier lohnt es sich mal, kleiner zu wohnen!) oder du nimmst es peu á peu in Angriff und stellst so langsam und kontinuierlich eine Grundsauberkeit her.

Photo von einem Staubsauger
Ohne Staubsauger geht nichts!

Die erste Variante hat den Vorteil, dass der Staub und Dreck sofort weg ist und du dann weniger Aufwand betreiben musst, den Zustand zu halten. Die zweite hingegen fordert nicht so viel auf einmal von dir und lässt dir – gerade wenn kein wichtiger Besuch ansteht – mehr Zeit für alles und kann dir von vornherein schon einmal helfen, eine Routine aufzubauen.

Wenn du stückchenweise vorgehst, kannst du dir auch dafür eine Strategie vornehmen: Entweder jedes Zimmer für sich oder erst die Regale abwischen, dann Staubsaugen, dann wischen… Im Grunde ist es egal, wie du es aufteilst, denke nur immer daran, dass du den Boden als letztes machen solltest, denn darauf fällt der aufgewirbelte Staub nun mal. 🙂

Eine Routine etablieren

Hast du erst einmal einen Grundzustand erreicht, kommt die Kür – die gewünschte Sauberkeit erhalten und nicht wieder im Dreck landen (drastisch ausgedrückt). Und das geht – wie so Vieles im Leben – nur durch Gewohnheit und Routinen.

Überlege dir also, wann du Zeit zum Putzen hast. Das kann auf religiöser Tradition basierend der Freitag sein oder aus arbeitstechnischen Gründen ganz pragmatisch der Samstag. Wenn du eine Grundsauberkeit hast, musst du nicht mehr so lange putzen und bist schneller fertig. Zum Vergleich: Mein Freund und ich brauchen zu zweit an einem Samstagvormittag etwa eine gute Stunde.

Aber auch hier gilt wieder: Du kannst dir alles auch Stück für Stück vornehmen, du musst nur konsequent sein. Mache dir am Anfang dafür ruhig einen Plan, der zum Beispiel so aussehen könnte:

Photo eines möglichen Putzplans

Damit müsstest du jeden Tag nur eine relativ kleine Zeitspanne mit sauber machen verbringen, um durchgängig eine schöne Wohnung zu haben. Im Idealfall verknüpfst du das Saubermachen noch mit dem vorhergehenden Aufräumen, dann hast du gleich eine sehr vorzeigbare Wohnung für Mutti.

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