Essen · Leben

Richtig einkaufen: Wochenplan

Als Student, gerade in der Großsstadt, wird es oft als die Krönung des eigenen Lebensstils gefeiert: Kurz vor Ladenschluss in den nächsten Supermarkt hasten und unter den bösen Blicken der Verkäufer, die in den wohlverdienten Feierabend wollen, möglichst schnell und möglichst viel für das Abendessen einkaufen. Selbstredend denkt man nicht daran, dass gerade Samstag sein könnte und die Läden für das morgige Abendessen womöglich nicht zur Verfügung stehen… (Ausnahmen bestätigen die Regel.) Möchtest du so jeden Abend essen?

Photo von Obst und Gemüse

Ich nicht. Da bin ich ganz furchtbar spießig und altmodisch. Wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme, habe ich meistens schon ziemlichen Kohldampf und dann noch einkaufen gehen? Nein danke! Kochen dagegen stört mich nicht. Gemüse schneiden und anbraten, Essen würzen und sich dann zum Abendessen hinsetzen finde ich ganz wunderbar entspannend. Für gewöhnlich dauert das auch nicht so lange. Und noch entspannender ist es, schon zu wissen was es zu essen geben wird. Deswegen haben wir einen Wochenplan bei uns zuhause.

Was unser Essensplan ist

Unser Essensplan funktioniert definitiv nicht so wie in einer Kantine, denn es gibt weder Alternativen noch einen absolut festen Wochentag, an dem das Essen gegessen werden muss. Warum? Es hat einfach nicht bei uns gepasst und wir wollten uns die Freiheit lassen, abends spontan eine andere Speise vorziehen zu können, ohne dass etwas verdirbt.

Unseren Speiseplan entwerfen wir einmal die Woche, meistens sonntags, denn dann ist die Werbung schon da und kann uns inspirieren. Dazu kommen dann noch die Ideen, die uns im Laufe der Zeit mal eingefallen sind und die wir oben auf unserem Plan festhalten. Weiterhin habe ich festgelegt, dass es bei uns im Idealfall nur einmal die Woche Fleisch gibt und mehr Gemüse. Wie ihr aber an unserem aktuellen Wochenplan seht, trifft das nicht immer zu – wir müssen nämlich unsere Kühltruhe leer bekommen, in der ich bisher einfach immer alles überschüssige Fleisch eingefroren hatte. Tja, irgendwann muss das halt auch mal raus…

Photo von unserem Essensplan
Wie ihr seht, sind oben die Ideen festgehalten. Untendrunter stehen in einer abhakbaren Liste die nächsten Mahlzeiten. Leider quasi alle mit Fleisch, aber das muss eben weg.

Wie unser Wochenplan funktioniert

Unschwer kann man erkennen, dass wir keine Kreidetafel oder Ähnliches einfach zuhause hängen haben – das würde ebenfalls super funktionieren. Wenn man aber mit einem Informatiker zusammenwohnt und möchte, dass er mitarbeitet, ist digital immer besser. Deswegen verwenden wir die App Wunderlist. Praktischerweise kann man sich mit dieser App auch die bereits abgehakten Punkte anzeigen lassen, sodass man sich immer wieder von den eigenen Kochversuchen inspirieren lassen kann.

Photo von einer Liste mit bereits gekochten Gerichten

Dadurch, dass wir keine fixen Tage für das jeweilige Essen einplanen, behalten wir uns ein Stückchen Freiheit und Flexibilität bei. Denn manchmal sind wir dann doch den gesamten Tag außer Haus oder haben abends keinen Hunger mehr. Dann wird das eben geschoben.

Damit wir dabei jedoch keine Lebensmittel verderben lassen, achte ich darauf, dass wir immer einige „Puffer-„Gerichte eingeplant haben. Das heißt, es gibt jede Woche mindestens ein bis zwei Mahlzeiten, die entweder aus dem Vorrat kommen oder aber noch länger liegen könnten ohne zu verderben. Im Beispiel unten wären das Mac and Cheese, bei dem maximal der geriebene Käse abläuft, und die Salzkartoffeln (Vorrat) mit Bratwürstchen und Gemüse (beides aus der Tiefkühltruhe). Oft haben wir dann auch noch solche Gerichte auf dem Speiseplan, die eine Woche, aber eher nicht länger aufgehoben werden können – so zum Beispiel der Nudelauflauf. (Dazu muss ich aber sagen, dass wir ein 0° Gemüsefach haben und das Gemüse da wirklich länger frisch bleibt.)

Photo von einer Liste mit bereits gekochten Gerichten

Was hält dich jetzt noch von einem lockeren Wochenplan ab?

 

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