Essen · Leben

Richtig einkaufen: Einkaufszettel

Wenn du schon so vorbildlich warst und die letzten Beiträge zu Werbeprospekten und zum Wochenplan gelesen hast, dann hast du jetzt die Chance, dein Einkaufsverhalten zu perfektionieren. Wenn du noch gar nichts dazu getan hast, dann kann auch dieser Post dein Einstieg sein – ich empfehle dir aber dennoch, die anderen noch zu lesen.

Photo von einer handgeschriebenen Einkaufsliste

Einkaufszettel, das klingt nach vergesslichem Opa, der zum Einkaufen geschickt wurde und am Ende doch die Hälfte vergisst und 50€ ausgegeben hat. Das sind auch genau die beiden Knackpunkte eines Einkaufszettels: Ihr müsst konsequent drauf schauen und dürft nichts Zusätzliches kaufen. Klingt hart, ist aber so. Gerade, wenn ihr ein knappes Budget einhalten müsst. (Wenn das Klopapier dann doch auf der Liste fehlen sollte und ihr es im Laden seht, dürft ihr es selbstverständlich kaufen. Es geht ja nicht darum, dass euch Sachen fehlen sollen, sondern dass ihr Unnötiges vermeidet.) Ich erkläre euch, welche Vorteile das aber auch mit sich bringt.

Was ein Einkaufszettel alles für dich machen kann

Im Grunde ihres Daseins sind Einkaufslisten nämlich eine prima Erfindung, die nicht nur alten Opis helfen können, sondern jedem – auch dir. Und zwar sind das:

  • Du weißt ganz genau, welche Zutaten du diese Woche für dein Essen benötigst.
  • Du kannst passgenau aufschreiben, was du sonst noch zu essen, trinken, für den Haushalt etc. benötigst.
  • Du hast direkt einen Überblick, was und wie viel du eigentlich kaufen musst.
  • Davon ausgehend, kannst du gleich einschätzen, in welchen Laden du am besten zum Einkaufen gehst.
  • Du sparst jede Menge Zeit, weil du nicht nur in weniger Läden gehen musst, sondern keine nachgeschobenen Einkäufe mehr tätigen musst.

Ich wette, dir fallen bestimmt noch weitere Gründe ein, wieso ein Einkaufszettel praktisch für genau deine Lebenssituation ist… Das ist jedoch nicht alles, in heutigen Zeiten kann man die Liste für den Einkauf nämlich noch weiter verbessern. Und das geht so:

Verbesserungen für den Einkaufszettel 2.0

Selbstverständlich kannst du immer noch den klassichen Einkaufszettel auf einen Notizblock, Heft, einem Schmierpapier usw. schreiben. Doch sind wir mal ehrlich: Weniger vergesslich wie der Opi sind wir deswegen nicht. Bei uns wird die Liste dann eben direkt zuhause vergessen oder man beschließt spontan, einkaufen zu gehen, doch der Zettel liegt leider noch zuhause.

Photo von einem digitalen Einkaufszettel

Was liegt also näher, als die Einkaufsliste zu digitalisieren und ständig auf dem Smartphone aktualisieren und mit sich tragen zu können? Eben. Für uns digital natives rein gar nichts. Das Handy ist sowieso überall mit dabei und wenn man nicht gerade Schmierpapier verwenden würde, spart man sogar noch Papier dabei.

Gute Einkaufslisten-Apps gibt es viele. Im Android-Shop habe ich bei 200 aufgehört zu zählen, bei Apple wird es sicherlich nicht anders aussehen. Wenn ihr zu mehreren einen Einkaufszettel online führt, achtet darauf, dass die App möglichst plattformübergreifend angeboten wird und sich regelmäßig und einfach aktualisieren lässt. So kann dein Mitbewohner noch schnell auf die Liste schreiben, dass das Mehl leider doch alle ist und du spontan in den Laden flitzen – ohne etwas zu vergessen.

Unser digitaler Einkaufszettel
Bei Angeboten aus der Werbung schreiben wir auch gerne mal dazu, wo man das jeweilige Produkt bekommen kann. Hier also die Avocado von Penny

Um all das Glück nochmal ein bisschen zu untermauern: Ich kaufe seit bestimmt vier Jahren mit Einkaufszettel ein, weil ich eben manchmal eine echte Trantüte bin und mit den Gedanken woanders. Auf die Liste kommt bei mir alles, auch wenn ich mir manchmal selbst noch ein wenig Spielraum lasse. So setze ich auf meine Einkaufsliste gerne mal „Obst“, sodass ich dann direkt im Laden entscheiden kann, was gerade im Angebot ist und auch noch gut aussieht. Auf der Liste gönne ich mir außerdem eine „Süßigkeit“ pro Woche, das reicht für mich vollkommen aus. Seit ich mit meinem Freund zusammen wohne, nutzen wir den Einkaufszettel auch immer öfter dafür, noch Wünsche nachzutragen. Besonders dann, wenn sich unsere Pläne für die Woche doch nocheinmal ändern. Aber das macht nichts, wir haben ja unsere Einkaufsliste.

 

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