Leben

Das liebe Geld – Ausgaben senken

Sind wir doch mal ehrlich: Eigentlich haben wir immer zu wenig Geld. Egal, ob als Student, Auszubildender oder im Beruf. Für unseren Geschmack könnte es mehr sein. Dafür gibt es exakt zwei Stellschrauben – entweder du verdienst mehr (dazu im nächsten Beitrag!) oder du senkst deine Ausgaben, sodass du zukünftig mehr von deinem Lohn hast. Beides bedingt einander und beides kann sehr effektiv sein. Heute soll es entsprechend darum gehen, wie du in drei Schritten einfach mehr aus allem machst, was du hast. Am Sonntag zeige ich dir dann Optionen auf, wie du deine Einnahmen erhöhen kannst.

Zuerst: Übersicht verschaffen

Es ist absolut unerlässlich, dass du dir zunächst eine Übersicht über deine Finanzen verschaffst, denn ohne weißt du einfach nicht, wo dein Geld eigentlich landet. Wie sollst du da deine Ausgaben senken können? Eben. Praktischerweise habe ich dir das schon ganz zu Anfang gezeigt: Wie du einen Finanzplan erstellst.

Finanzplan mit Excel
Mit dieser Übersicht über deine Einnahmen und Ausgaben werden wir arbeiten.

Und erst, wenn du dabei vollkommen ehrlich zu dir warst, kannst du hier weitermachen, denn deine Übersicht sollte dir all die kleinen und großen Ausgaben des Alltags aufgezeigt haben.

Nächster Schritt: Reflektion

Jetzt kommt die eigentliche Arbeit, um deine Kosten zu senken. Mache dir eingehend Gedanken, welche deiner regelmäßigen Geldabgänge du vermeiden kannst. Gute Kandidaten sind immer das ungelesene Zeitschriftenabo, die ungenutzte Mitgliedschaft im Fitnessstudio, alte Handyverträge und und und. Ich hatte es früher schon einmal erwähnt: Auch der tägliche Kaffee von der Kette zum Mitnehmen zählt dazu, genauso wie die kleinen Einkäufe unter der Hand. Handcreme, Deko, Essen unterwegs, neue Kopfhörer, den neuen RasberryPi.

Nimm dir alles vor und reflektiere: Benutze ich die Gegenleistung dieses Betrags noch? Brauche ich diese Leistung überhaupt noch? Oder möchte ich sie einfach behalten? Wenn ja – warum eigentlich? Du musst dir nicht alles absprechen (außer es ist finanziell echt knapp), aber du solltest einen Mehrwert daraus ziehen, egal, ob man diesen nun in konkreten Zahlen bewerten kann oder in einem ideellen Wert. Das ist vollkommen in Ordnung.

Zuletzt: Handeln!

Die meisten Menschen vergessen, ihre Verträge ordnungsgemäß zu kündigen und zahlen so jahrelang gänzlich unnötige Beträge. Doch du kannst das jetzt besser machen! Nimm dir die alten überflüssigen Verträge zur Hand und sieh nach, wann die nächste Kündigungsfrist ist und setze direkt das Kündigungsschreiben auf, auch wenn es vielleicht noch ein Jahr dauert, bis du aus dem Vertrag aussteigen kannst. Solange musst du leider noch weiter zahlen, aber du kannst jetzt schon dafür sorgen, dass du später mehr Geld zur Verfügung hast!

Photo einer Musterkündigung
Selbstverständlich kann ich keine Garantie für die rechtliche Gültigkeit dieser Kündigung geben (es könnte anderweitige Bestimmungen in deinem Vertrag geben); sie ist lediglich ein Beispiel.

Hier kannst du die Musterkündigung als .doc herunterladen!

Solltest du tatsächlich noch in einem Fitnessstudio von Anno dazumal angemeldet sein und dort gar nicht mehr wohnen, kannst du nachschauen oder nachfragen, ob du vorzeitig aus deinem Vertrag herauskommst, wenn du eine neue Meldebestätigung vorlegst. Früher kündigen darfst du auch, wenn du langfristig (!) keinen Sport mehr treiben darfst und dafür ein ärztliches Attest vorlegen kannst. Manche Fitnessstudios (genauso wie Mobilfunk- und Internetanbieter) bieten außerdem die Möglichkeit an, den Vertrag an jemand anderes zu übertragen. Ein Versuch ist es immer wert!

Wenn du dann alle Kündigungen geschrieben, verschickt und alle unnötigen Kosten eingestellt hast, kommt der allerletzte – und wirklich befriedigende – Schritt: Gehe in deine Budgetübersicht und streiche die Kosten, die du jetzt schon abgeschafft hast. Bei auslaufenden Verträgen kannst du in einer Spalte hinten dran vermerken, bis wann dieser Posten nur noch zu bezahlen ist. Fühlt sich doch gut an, oder?

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