Leben

Das ewig leidige Thema Mobilität

Wer kennt es nicht? Abends noch schnell ins Kino, den Freund am anderen Ende Deutschlands besuchen, am Wochenende zu Oma. Eigentlich sind wir immer unterwegs.

Gerade jetzt, wo wir jung und ungebunden sind, haben wir alle Möglichkeiten und Chancen, unsere Umwelt zu erkunden – also sollten wir sie doch auch nutzen! Welche Fortbewegungsmittel sich für uns junge, arme Studenten besonders für welchen Zweck eignen möchte ich dir heute zeigen.

Zu Fuß

Photo von Füßen unterwegs

Wir unterschätzen uns oft, aber zu Fuß können wir eine Menge erledigen. Egal, ob als spazierender Selbstzweck (zwischen dem Lernen manchmal sehr hilfreich!) oder um tatsächliche Ziele zu erreichen. Zu Fuß bist du auf niemanden angewiesen und kannst sofort losziehen. Gut, Regenschirm und passende Kleidung empfehlen sich bisweilen, aber das hat man ja eh. Es geht mir vielmehr darum, dir aufzuzeigen, dass du Strecken bis 2 Kilometer locker mal schnell läufst. Und nebenbei auch noch den Kopf frei bekommst.

Mit dem Fahrrad

Photo von einem Fahrrad

Gerade in Studentenstädten ist das Fahrrad ja das Fortbewegungsmittel schlechthin. Kurze Wege, keine Wartezeiten, frischer Wind und das gute Gewissen, etwas für dich zu tun sind definitiv die Vorteile des Fahrrads. Nicht so praktisch ist es allerdings, wenn es regnet und stürmt, es schon wieder einen Platten hat oder dir sogar geklaut wird (in Heidelberg war das Usus). Dafür solltest du entsprechend vorsorgen mit einem guten Fahrradschloss und besser kein teures Rad kaufen. Strecken bis zehn Kilometer (für Geübte gerne mehr) lassen sich locker flockig abradeln. Bis auf die Anschaffungskosten und gelegentliche Reparatouren ist das Fahrrad immer noch absolut günstig!

Mit dem ÖPNV

 

Photo einer Straßenbahn
Fotografiert von Martin Hawlisch

Je nach dem, wo und wie du wohnst, kann der öffentliche Nahverkehr eine prima Alternative für dich sein. Gerade in Städten und Ballungszentren gibt es sehr viele sehr eng getaktete Linien, sodass man fast überall problemlos hinkommt. Während der Fahrt hast du Zeit zum Lesen, Musikhören und Lernen, was super praktisch ist. Dafür dauert es meist aber auch ein bisschen länger. Schwierig wird es außerdem, wenn es zu Unfällen oder Fahrtausfällen kommt, dann ist Geduld gefragt. Aber das ist schließlich auch eine wertvolle Tugend! 😉 Mit dem Semesterticket kommt man hier in Relation noch sehr gut weg, bei normalen Monats- und Jahreskarten muss man schon deutlich mehr zahlen. Beides lohnt sich bei regelmäßiger Nutzung aber auf jeden Fall! Für stadtinterne Strecken sind die öffentlichen Verkehrsmittel daher super geeignet.

Mit dem eigenen Auto

Photo von einem Detail eines Rennwagens
Es muss ja nicht gleich ein Rennwagen sein…

Ein eigenes Auto kann sich – wenn nicht gerade von den Eltern finanziert – schnell zum Fass ohne Boden entwickeln. Doch dafür bietet es auch den meisten Komfort: Du bist zeitlich und räumlich unabhängig, kannst gemütlich im Warmen bei Musik fahren und kommst normalerweise sehr schnell voran. Für Pendeln, weite und einmalige Strecken wie der Besuch bei den Eltern oder für den Urlaub lohnt es sich besonders. Gleichzeitig musst du eben beachten, dass du neben Steuern, Versicherung und Sprit auch noch TÜV und Reparaturen bezahlen musst. Je nach dem, wo du hinfährst, kommen außerdem noch Parkgebühren hinzu.

Mit dem Fernbus

Das deutsche Fernbusliniensystem wird glücklicherweise derzeit weiter ausgebaut, nachdem es lange Zeit quasi nicht existenz war. Wenn du nur jemanden besuchen fahren möchtest und entsprechend Zeit hast, ist der günstige Fernbus deine erste Wahl. Im Bus kommt dank des relativ jungen Klientels immer so etwas wie Landheimstimmung auf – angereichert durch WLAN. Einmalige weite Strecken machst du mit dem Fernbus am besten. Denke nur daran, dass die Preise umso günstiger sind, je früher du buchst.

Mit dem Zug

Photo von einem ausfahrenden Zug

Die gute alte Deutsche Bahn, wer kennt sie nicht, wer hat nicht seine ganz persönlichen Geschichten mit Verspätungen und Umleitungen erlebt? Komfortabel ist Zugfahren in jedem Fall, schneller als der Fernbus auch, doch leider manchmal nicht vollkommen berechenbar. Außerdem muss man mit den Fahrkarten Glück haben und am besten einen Sparpreis erwischen, ansonsten bleibt die Bahn für uns junge Menschen unerschwinglich teuer. Neben einmaligen, zügigen Strecken lohnt sie sich noch zum Pendeln für mäßig weite Strecken, etwa aus der Peripherie ins Zentrum. Glücklicherweise bietet die Bahn für sowas extra Fahrkarten an – wenn du dieselbe Strecke regelmäßig mit dem Auto fahren müsstest und einen Parkplatz benötigst, ist der Zug dann günstiger. Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass inzwischen auch andere Anbieter Züge in Deutschland anbieten können – zum Teil wesentlich günstiger.

Mit dem Flugzeug

Photo vom Abendhimmel mit Kondensstreifen

Jetsetterdasein als Businessperson, das wäre was. Aber ganz ehrlich, so weit ist doch noch kaum einer von uns. Deswegen ist das Flugzeug erst einmal nicht so essentiell und das ist auch gut so. Denn umwelttechnisch ist es wirklich eine Katastrophe und meistens auch teuer und umständlich. Dafür ist es immerhin halbwegs bequem und geht verdammt schnell auf sehr großen Strecken. Um die Tante in Amerika zu besuchen also genau das Richtige.

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