Essen

Günstig essen: Kartoffelpuffer

Wenn es ein Essen gibt, das förmlich nach „wie bei Oma“ schreit, dann sind es Kartoffelpuffer bzw. Reibekuchen. Einfach, lecker, deftig und ein gehöriges Stückchen Kindheit! Genau das Richtige, wenn man wie ich gerade fernab der Heimat ein Praktikum macht.

Zuhause, das ist aktuell gerade ein schwieriger Begriff für mich, denn so richtig habe ich gerade keines mehr. Mein eigentliches Zuhause besuche ich nur einmal im Monat für ein Wochenende, weil mehr aufgrund der Entfernung einfach nicht geht. Und ansonsten bin ich in Leipzig für ein Praktikum. Leipzig ist zwar eine wahnsinnig schöne Stadt, die mir auch sehr gut gefällt, aber dadurch, dass ich nur für drei Monate und eine Zwischenmiete hier bin, ist es eben doch kein Zuhause. Umso schöner daher, die alten Rezepte auszupacken und zu kochen. Also ab an den Herd!

Du benötigst für 1 Portion

 

  • 3 mittelgroße Kartoffeln (ca. 0,20€)
  • 1/2 Zwiebel (ca. 0,05€)
  • 1 Ei (0,16€)
  • 175g Apfelmus (0,12€)
  • Öl zum Anbraten (ca. 0,10€)
  • etwas Salz und Pfeffer

Gesamt: 0,63€

Und so geht’s

Schäle die Kartoffeln und reibe sie klein in eine Schüssel. Würfle eine halbe Zwiebel klein und pack sie dazu, genauso wie das Ei, Salz und Pfeffer. Lasse eine Pfanne gut heiß werden und gib das Bratöl hinzu. Der Boden darf komplett mit einer dünnen Schicht bedeckt sein. Dann nimm dir etwas Reibekuchenteig und forme zunächst eine Kugel, die du in die Pfanne legst und dann platt drückst. Wiederhole das, bis die Pfanne voll ist. Je nach Stärke deines Herdes dauert es etwa zwei Minuten, bis die erste Seite goldgelb oder etwas dunkler (je nach Belieben) ist und du sie wenden kannst.

Fertige Kartoffelpuffer mit Apfelmus

Nimm die fertigen Kartoffelpuffer raus, fülle gegebenfalls noch etwas Öl in die Pfanne und wiederhole das Ganze, bis aller Teig aufgebraucht ist. Richte die Puffer mit etwa einem viertel Glas Apfelmus an. Und schon bist du wieder klein!

Tipps für größere Mengen

Am schnellsten kann man die Kartoffelpuffer genießen, wenn man nur für sich alleine kocht, denn dann gibt es nicht viel zu reiben. Gerade aber, wenn man zu mehreren ist, kann das schnell in viel Arbeit ausarten. Bitte quetsche die Kartoffeln dann nicht in einer Presse, das funktioniert wegen der Stärke nicht so gut! Am besten eignet sich dafür dann noch eine professionelle Reibe, die Mühe bleibt aber. Deswegen gab es das bei Oma auch so selten. 😉 Alternativ kannst du die Kartoffelpuffer schon vorher machen und einfach aufwärmen, schmeckt auch.

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